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14.05.2017, 14:39 Uhr | Übersicht | Drucken
Markterkundungsreise Irland vom 14.05. bis 21.05.2017, Teil 2
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15.06.2017


Foto
Denkmal "Famine Monument" für die Opfer der Hungersnot, Dublin
Irland Teil 2 Der Einsatz von chemischen oder biologischen Wirkstoffen in der Landwirtschaft steht oft in der Kritik. Die Geschichte der Iren zeigt, wie wichtig der verantwortungsbewusste Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auch heute noch ist. Die Kartoffel galt im frühen 19. Jahrhundert als wichtigstes Lebensmittel in Irland. Starkniederschläge und ständig tropfnasse Bestände sorgten für ideale Infektionsbedingungen von Phytophthora infestans, ein Pilz, der die Knollen verfaulen lässt und alle Felder vernichtete. Die Missernten brachten Not und Elend in das Land und 1 Million Iren, jeder neunte, starb zwischen 1845 und 1852. Millionen Iren retteten sich in die USA. Ganz nebenbei sind in unserer Heimat der Pfalz in dieser Epoche prozentual mehr Menschen ausgewandert als aus Irland. Heute kann man Phytophthora durch verschiedene Fungizide bekämpfen und somit Ernteausfälle verringern. Im vergangenen Jahr hatten wir in der Pfalz solche „Irische Verhältnisse“ und die Biokartoffelproduktion brachte Ertragsverluste von bis zu 80%. Ohne Pflanzenschutz hätte es keine Kartoffeln gegeben. Die Irische Hungersnot mahnt uns indirekt, dass übertriebene Verbote von Pflanzenschutzmitteln unsere Ernährungssicherheit gefährden.

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